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Handtücher waschen & wechseln

Handtücher waschen & wechseln

Tipps, mit denen du deine Handtücher optimal pflegst

Handtücher sammeln nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Hautschuppen auf. Ein regelmäßiger Austausch durch frische Exemplare ist deshalb Pflicht. Und bei den gebrauchten Frottierwaren sorgt die richtige Pflege wieder für Sauberkeit, ohne das Material zu stark zu strapazieren. Wie sich Handtücher waschen lassen und wann du sie wechseln solltest? Hier erfährst du es.

Wie oft sollte ich Handtücher wechseln?

Wann du am besten Handtücher wechselst, hängt von deren Art und dem Verwendungszweck ab:

  • Bei Waschhandschuhen und Seiftüchern empfiehlt sich ein täglicher Austausch. Weil du die Haut damit intensiv abrubbelst und/oder einseifst, sammeln sich darin besonders viele abgestoßene Hautschuppen.
  • Normale Handtücher kannst du üblicherweise drei Tage lang verwenden.
  • Bei Duschtüchern und Badetüchern empfiehlt sich der Austausch nach jeder dritten Benutzung.

Wie oft du Handtücher waschen musst, hängt natürlich vom individuellen Grad der Verschmutzung ab. Fängt ein Exemplar an zu müffeln oder ist sichtbar verschmutzt, solltest du das Handtuch sofort wechseln.

Wie kann man frische Handtücher bis zu ihrem Einsatz gut organisiert verstauen? Hier liest du unsere Tipps zur Aufbewahrung von Handtüchern.

Wie wäscht man Handtücher am besten?

So gut wie alle Handtücher bestehen aus Baumwolle – und Baumwoll-Handtücher zu waschen, gehört zu den leichtesten Übungen im Haushalt. Hier lässt sich wenig falsch machen, weil Frottierwaren aus Baumwolle zu den robustesten Textilien gehören. Ein paar Dinge sind allerdings zu beachten, um Handtücher richtig zu waschen.

Bei wie viel Grad wäscht man Handtücher?

Die meisten Handtücher vertragen eine Temperatur von 60 Grad, weiße Exemplare sogar manchmal 90 oder 95 Grad. Wenn möglich, empfiehlt sich eine Temperatur von 60 Grad. Diese tötet fast alle Keime und Pilze sowie Hausstaubmilben ab, ohne dabei unnötig Energie zu verbrauchen. Wirf trotzdem immer einen Blick in das Pflegeetikett. Es gibt Frottierwaren, bei denen nur 40 Grad erlaubt sind. Eine höhere Temperatur kann bei diesen zum Einlaufen oder zum Ausbluten von Farben führen.

Ist bei Handtüchern Kochwäsche sinnvoll?

Auch wenn sich manche weiße Handtücher bei 90–95 Grad waschen lassen: Normalerweise ist das nicht erforderlich und verbraucht unnötig Energie. Eine 60-Grad-Wäsche beseitigt fast alle potenziellen Krankheitserreger. Die 95-Grad-Wäsche ergibt nur in bestimmten Fällen Sinn – beispielsweise bei immungeschwächten Personen.

Handtücher waschen: Welches Programm eignet sich?

Das Koch-/Buntwaschprogramm oder das Programm für Baumwolle ist die richtige Wahl. Gute Baumwollhandtücher stecken außerdem starkes Schleudern mit bis zu 1.600 Umdrehungen problemlos weg. Falls du die Handtücher nach dem Waschen in den Trockner gibst, sparst du damit sogar Strom.

Welches Waschmittel ist für Handtücher empfehlenswert?

Weiße Handtücher wäschst du idealerweise nur mit anderen weißen Textilien und nimmst Vollwaschmittel. Es reinigt aufgrund der enthaltenen Bleichmittel besonders gründlich und schützt das Weiß vor dem Vergrauen.

 

Farbige Handtücher wäschst du am besten mit ähnlichen Farben, damit ein eventueller Farbübertrag nicht auffällt. Bei allen farbigen Handtüchern ist Colorwaschmittel Pflicht. Vollwaschmittel bleicht die Farben aus. Bei einer einzelnen Wäsche ist der Effekt noch relativ gering, aber im Laufe der Zeit werden sie dadurch unansehnlich.

 

Selbst bei optimaler Pflege lässt sich allerdings ein Verschleiß der Frottierwaren nicht komplett vermeiden. Entdecke unsere Tipps, wie du alte Handtücher weiterverwenden oder entsorgen kannst.

Handtücher im Trockner: Programm richtig wählen

Auf welcher Stufe trocknet man die Handtücher nach dem Waschen? Ein Blick auf das Pflegeetikett hilft dir weiter: Es verrät dir, ob das Handtuch in den Trockner darf – und auf welcher Stufe. Das Trocknersymbol ist ein Kreis in einem Quadrat. Enthält dieser zwei Punkte, ist Trocknen bei hoher Temperatur möglich, bei einem Punkt nur bei niedriger Temperatur. Ist das Symbol durchgestrichen, ist maschinelles Trocknen tabu.

Wohin mit nassen Handtüchern ohne Trockner?

Handtücher lassen sich problemlos auf einem Wäscheständer oder einer Wäscheleine trocknen. Eine größere Menge Handtücher im Bad zu trocknen, ist aber keine gute Idee: In dem relativ kleinen Raum steigt die Luftfeuchtigkeit dann stark an. Ebenso ist vom Schlafzimmer abzuraten, weil die Temperatur dort häufig niedriger ist, sodass sich leicht Kondenswasser bildet. Auch wenn es nicht schön aussieht: Hast du keine andere Möglichkeit, stell den Wäscheständer im Flur oder im Wohnzimmer auf. Dort herrscht mehr Luftbewegung. Trotzdem solltest du zwischendurch stoßlüften, um Schimmel vorzubeugen.

Spezialfälle: weiße, neue und Mikrofaser-Handtücher

Zum Schluss widmen wir uns noch drei Sonderfällen, wenn es darum geht, Handtücher zu waschen. Dazu gehören weiße Handtücher, neue Handtücher sowie Exemplare aus Mikrofasern.

Weiße Handtücher waschen

Für Weißwäsche empfiehlt sich eine komplett eigene Waschladung. Zum einen lässt sich dann Vollwaschmittel verwenden, das farbige Textilien ausbleicht. Zum anderen zeigen sich auf Weiß schon leichte Verfärbungen, falls ein nicht weißes Teil abfärbt. Eine mögliche Ausnahme stellen Wäschestücke in Hellgrau oder Beige dar. Hier besteht keine Gefahr des Abfärbens – allerdings werden solche Stücke durch Vollwaschmittel nach und nach noch heller.

Neue Handtücher waschen

Um Produktionsrückstände auszuwaschen, ist es ratsam, neue Handtücher schon vor der ersten Benutzung bei der höchstmöglichen Temperatur durchzuwaschen. Weiße Exemplare kannst du mit deinen älteren weißen Handtüchern zusammen waschen. Neue farbige Handtücher gibst du am besten separat in die Trommel. Diese können in Einzelfällen beim ersten Mal stark abfärben.

Handtücher aus Mikrofaser waschen

Für Sporthandtücher aus Mikrofaser sind manchmal nur 30 oder 40 Grad erlaubt. Außerdem ist es ratsam, das Feinwasch- oder Pflegeleicht-Programm mit geringer Schleuderstufe zu verwenden. Gib Exemplare aus Mikrofaser nicht in den Trockner: Darin laden sie sich statisch auf – und sie trocknen aufgrund ihres Materials an der Luft ohnehin schnell.

Trommel füllen: Mit welcher Wäsche kann man Handtücher waschen?

Eine häufige Frage lautet, mit was sich Handtücher zusammen waschen lassen. Das geht bei den meisten Kombinationen ohne Probleme:

  • Bettwäsche und Handtücher zusammen zu waschen, ist absolut problemlos, sogar bei 40 Grad.
  • Auch Unterwäsche und Handtücher kannst du zusammen waschen. Hier empfiehlt sich aber wegen der Hygiene eine Waschtemperatur von mindestens 60 Grad.
  • Handtücher und Geschirrtücher zusammen zu waschen, geht ebenfalls, falls die Temperatur mindestens 60 Grad beträgt.
  • Handtücher mit Putzlappen zu waschen, ist weniger empfehlenswert. Letztere sind oft extrem verschmutzt. Besser ist es, diese grundsätzlich separat zu waschen – auf höchstmöglicher Temperatur und immer mit Vollwaschmittel.
  • Kann man Handtücher mit Kleidung waschen? Ja, sofern es sich um robuste Kleidungsstücke handelt, die sich für das Koch-/Buntwasch- oder Baumwollprogramm eignen. Dazu gehören Jeans oder dicke Baumwollsocken. Wichtig auch hier: Gib immer nur ähnliche Farben zusammen in die Trommel.
  • Kann man Handtücher mit weißer Wäsche waschen? Ja, wenn es sich um weiße Handtücher handelt. Weißwäsche ist grundsätzlich separat zu waschen, da darauf schon leichte Verfärbungen sichtbar sind.

Nach dem Waschen und Trocknen müffeln deine Handtücher, sind hart oder fusseln? In einem weiteren Ratgeber halten wir Tipps und Lösungen für solche Probleme bereit.

So löst du typische Handtuch-Probleme

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